Standardsprache
im gymnasialen Deutschunterricht
Die
Rolle von Lehrpersonen als Vermittler eines "guten"
Sprachgebrauchs wird als gegeben erachtet. Man geht zudem davon
aus, dass sie einen zentralen Beitrag leisten für die Pflege
und Durchsetzung von Varietäten. Dies gilt insbesondere für
die Standardsprache. Sie werden daher in einschlägiger Literatur
als Sprachnormautoritäten (Ammon 1995) bezeichnet. Bisher
haben nur wenige Untersuchungen diese Thesen empirisch untersucht.
Da
sowohl in Deutschland als auch im gesamten deutschsprachigen Raum
unterschiedliche Verantwortlichkeiten für den Deutschunterricht
und verschiedenartige Sprachsituationen gegeben sind, sollte mit
vergleichenden Studien aus verschiedenen deutschsprachigen Regionen
(Luxemburgs und der Schweiz) eine weitere Klärung und Überprüfung
dieser These erfolgen. Geradedie Sprachsituationen in Luxemburg
und der Schweiz dürften durch ihre spezifischen diglossischen
Situationen weitere und vertiefte Erkenntnisse liefern.
Das
Projekt
ist bei der Professur von Annelies Haecki-Buhofer in der Abteilung
Deutsche Sprachwissenschaft des Deutschen Seminars der Universität
Basel angesiedelt.
Namen
aus soziolinguistischer Sicht
Sprachwissenschaftliche
Bemerkungen zu Roger und Mirka Federer-Vavrineks
Namenwahl (auf Anfrage div. Medien) für ihr Zwillinge Charlene
Riva und Myla Rose.
Sprich
mich an... Markt der Sprachwissenschaft in Koblenz (15.-18. September
2007)
Das Projekt hat das Ziel ausgewählte Bereiche der Sprachwissenschaft
den KoblenzerInnen am Schängelmarkt näher zu bringen.
An 10 Marktständen wird Sprachwissenschaft veröffentlicht.
Studierende des Projektseminars "Angewandte Wissenschaftskommunikation"
konzipieren die Marktstände und lassen sich ihre Ideen von
Experten begutachten.
Sprich mich
an... findet im Kontext des Jahres
der Geisteswissenschaften statt und wird von den folgenden Organisationen
unterstützt: von der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft,
der Universität Koblenz-Landau sowie durch das Bundesministerium
für Bildung und Forschung (Anerkennungspreis).
Der
Liebesbrief im 20. Jahrhundert.
(Habilitationsprojekt
gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds für wissenschaftliche
Forschung, 1999-2004, Zürcher Liebesbriefarchiv - ZLA, über
7000 Liebesbriefe ...)
"Leidenschaftlich
eingeschrieben"
Interview/Bericht
vom 16. Oktober 2006 in der Süddeutschen on-line
Details
zum Liebesbriefprojekt
Die Zukunft der Fernsehwerbung
in der Schweiz.
(Projektkooperation mit Prof. G. Siegert/W. Wirth IPMZ Universität
Zürich, Projekt des BAKOM, 01.09.2004-31.10.2005) http://www.aramis-research.ch/d/18204.html.
Das Projekt befasst sich mit Spotwerbung, programmintegrierter
Werbung und Sponsoring im Schweizer Fernsehen. Ausgangspunkt ist,
dass neben der klar getrennten und erkennbaren Spotwerbung zunehmend
nicht eindeutig als Werbung erkennbare "hybride" Formen
werblicher Kommunikation im Fernsehen zu finden sind. Diese Entwicklung
ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Werbewirtschaft
nach Wegen suchen muss, um die Aufmerksamkeit der Rezipienten
zu gewinnen. Andererseits darauf, dass die Medien, die von der
Werbewirtschaft strukturell abhänging sind, werbliche Interessen
bei der Programmgestaltung mitdenken. Um die für das Thema
relevanten Handlungsfelder des Werbewirtschaftssystems - Produktion,
Distribution und Rezeption - und die jeweiligen Intentionen, Formen
und Wirkungen berücksichtigen zu können, ist das Projekt
in drei Module aufgeteilt.
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